Stellungnahme zum EU-Programm Erasmus + in der Jugend- und Erwachsenbildung

Anlässlich der Vorbereitung auf die Zwischenevaluation der EU-Kommission zu dem Programm Erasmus+ für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport haben sich 17 Organisationen - darunter die fünf Träger des Europabüros für katholische Jugend- und Erwachsenbildung - AKSB, BDKJ, KEB, afj und FEECA - in einer Stellungnahme zur Weiterentwicklung des Programms Erasmus + in JUGEND IN AKTION und GRUNDTVIG ausgesprochen. Dabei begrüßen die beteiligten Organisationen grundsätzlich die Investitionsbereitschaft der EU im Jugend- und Bildungssektor. Aus den Erfahrungen der ersten Förderrunden weisen Sie in der Stellungnahme auf Problemlagen in der non-formalen Bildung hin und fordern in 17 Punkten unter anderem:

  • eine bessere Sichtbarkeit der non-formalen Bildung,

  • eine signifikante Erhöhung der Förderung, die bei den Projekten ankommt,

  • die Pauschalen den realen Kosten anzupassen,
  • keine  einseitige Ausrichtung an arbeitsmarktpolitischen Zielsetzungen,

  • die Berücksichtigung kleiner und großer Träger gleichermaßen.

Das Europabüro für katholische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung sowie die Brüsseler Büros vom Deutschen Caritasverband e.V. und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sorgen zurzeit für eine breite Verteilung der Stellungnahme u.a. bei deutschen und europäischen Parlamentariern, bei den zuständigen Generaldirektionen der EU-Kommission und den zuständigen Bundesministerien sowie Nationalen Agenturen in Deutschland, Österreich und Luxemburg. Darüber hat die Leiterin des Europabüros für katholische Jugendarbeit und Erwachsenbildung am 21. Oktober 2015 bei einer Anhörung im Europäischen Parlament zur Weiterentwicklung des Programmes Erasmus + der S+D Fraktion die genannten Kritikpunkte vortragen.

Stellungnahme Erasmus +

Die englische Version ist seit April 2016 erhältlich. Dementsprechend werden nun diverse Gespräche mit EU-Vertretern gehalten. 

Position Paper on Erasmus+