Jugendgarantie zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit

Die europäischen Institutionen brachten mit der Ratsempfehlung vom 22. April 2013 die Jugendgarantie auf den Weg. Sie soll europaweit dafür sorgen, dass jungen Menschen bis 25 Jahren vier Monate nach Beendigung von Schule oder Ausbildung ein qualitativ hochwertiges Beschäftigungsangebot, eine Weiterbildungsmaßnahme, eine Lehrstelle oder eine Schulung angeboten wird.

 

Die Umsetzung der europäischen Jugendgarantie erfolgt durch die Mitgliedstaaten in engerZusammenarbeit aller Beteiligten: Behörden, Arbeitsämter, Berufsberatungsstellen, Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, Jugendfördereinrichtungen, Unternehmen, Arbeitgeber, Gewerkschaften usw. Für die Mitgestaltung und Weiterentwicklung der Jugendgarantie sollen auch Jugendliche und Jugendorganisationen angesprochen und beteiligt werden.

Das Kabinett hat am 8. April 2014 den nationalen Implementierungsplan zur Umsetzung der EU-Jugendgarantie in Deutschland beschlossen.

Gefördert wird die Jugendgarantie über nationale Mittel sowie den Europäischen Sozialfonds und andere Strukturfonds.