Jugendministerrat: Wertschätzung der Jugendarbeit im Rahmen der Prävention der Radikalisierung junger Menschen

 Angesichts der Terroranschläge in Belgien, Frankreich und Dänemark wurde beim letzten JugendministerInnenrat am 30. Mai die Schlussfolgerungen zur Rolle des Jugendsektors bei der Prävention und Bekämpfung der in Gewaltbereitschaft mündenden Radikalisierung junger Menschen angenommen. Durch diese Ratsschlussfolgerung wird die Bedeutung des ganzheitlichen Bildungsansatzes von Jugendarbeit gestärkt und wertgeschätzt und stellt ein Gegengewicht zu einseitigen beschäftigungspolitischen Zielen dar, die oftmals auf EU-Ebene diskutiert werden. Der Rat stellte außerdem die Prioritäten für die nächsten 6 Monate  des slowakischen Ratsvorsitzes dar. Diese sind die Weiterentwicklung dynamischer und attraktiver Jugendarbeit sowie die Erforschung für Kompetenzen für ein erfolgreiches Leben.

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Gemeinsame EU-Liste sicherer Herkunftsländer

Der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) des Europäischen Parlaments hat am 7. Juli 2016 über die Erstellung einer gemeinsamen EU-Liste Sicherer Herkunftsstaaten beraten. Die Ausschussmitglieder erteilten ein Verhandlungsmandat für einen Trilog zwischen Rat, Kommission und Europäischen Parlament. Dieser wird voraussichtlich nach der Sommerpause beginnen. In dem Bericht schlagen die Abgeordneten vor, dass die bisherigen nationalen Listen sicherer Herkunftsländer nach einer dreijährigen Übergangszeit durch eine gemeinsame EU-Liste ersetzt werden sollen. Während der Übergangsphase solle es noch ein Nebeneinander von nationalen Listen und der gemeinsamen EU-Liste geben. Die Kommission hatte dafür die Westbalkanstaaten sowie die Türkei vorgeschlagen. Rat und Parlament haben das Europäische Asylunterstützungsbüro gebeten, die Situation in diesen Ländern zu bewerten. Diese Bewertung soll vor einer Entscheidung abgewartet werden.

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Symposion 2016: Jugend in Europa-Religiosität Jugendlicher im Kontext von Beheimatung, Eventkultur und Migration

Die Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologen und Pastoraltheologinnen e. V. und das PosT-Netzwerk veranstalten wieder ein gemeinsames Symposium, diesmal zum Thema "Jugend in Europa: Religiosität Jugendlicher im Kontext von Beheimatung, Eventkultur und Migration".
Stattfinden wird es von 12. bis 15. September 2016 in Sarajevo, Priesterseminar. Anmeldeschluss ist am 31.7.2016. Nähere Informationen finden sie hier.

 

 

Salzburger Hochschulwochen 2016 - LEIDENSCHAFTEN

 Die 85. „Salzburger Hochschulwochen“ finden von Montag 1. bis  Sonntag 7. August 2016, in den Räumen der Universität Salzburg statt. Mit dem Thema „LEIDENSCHAFTEN“ werden die Ambivalenzen menschlicher Existenz berührt. Denn Leidenschaften treiben Forschung und Fortschritt voran – und sind Brandbeschleuniger für sozialen Unfrieden.

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Eurostat veröffentlicht EU-Asylbewerberzahlen in der EU

Eurostat, das Statistische Amt der EU, hat am 20. April 2016 einen Überblick über die Asylbewerberzahlen in der EU im Jahr 2015 veröffentlicht. Demzufolge wurden 2015 in der EU 333.350 Asylbewerberinnen und Asylbewerber als schutzberechtigt anerkannt, dies sind 72 Prozent mehr als 2014. Darunter sind Staatsangehörige aus Syrien mit 166.100 bzw. 50 Prozent aller Schutzberechtigten die größte Gruppe. Darauf folgen Staatsangehörige aus Eritrea (27.600 bzw. 8 Prozent) und aus dem Irak (23.700 bzw. 7 Prozent). Im Jahr 2015 wurde die größte Anzahl von Personen, denen der Schutzstatus zugesprochen wurde, in Deutschland (148 200 bzw. +212% gegenüber 2014) verzeichnet, gefolgt von Schweden (34 500 bzw. +4%), Italien (29 600 bzw. +44%), Frankreich (26 000 bzw. +26%), dem Vereinigten Königreich (17 900 bzw. +26%), Österreich (17 800 bzw. +77%) und den Niederlanden (17 000 bzw. +29%). Von den Personen, denen im Jahr 2015 in der EU der Schutzstatus zuerkannt wurde, erhielten 246.200 den Flüchtlingsstatus (74 Prozent aller positiven Entscheidungen), 60.700 subsidiären Schutz (18 Prozent) und 26.500 eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen (8 Prozent). Eurostat MItteilung mit Daten und Graphiken...

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