Prekäre Humanität: Salzburger Hochschulwoche: 27. Juli bis 2. August 2015

Die Salzburger Hochschulwoche 2015 stellt Humanität auf den Prüfstand und interessiert sich gleichermaßen für grundsätzliche Begriffserklärungen wie für konkrete Problematisierungen. Sie arbeitet mit naturwissenschaftlichen Expertisen und historischen Vergewisserungen. Sie buchstabiert anhand von Modellen, was Humanität im 21. Jahrhundert bedeutet, und spielt dem theologische wie kulturwissenschaftliche Deutungsmuster zu.

Kosten: Wochenkarte 130 €

Tageskarte: 35 €

Weitere Informationen zu Salzurger Hochschulwoche:

Salzburger Hochschulwoche

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EU-Jugendministerrat: Ratsschlussfolgerungen und Orientierungssaussprache

Die Jugendministerinnen und -minister der EU-Mitgliedstaaten verabschiedeten am 18.05.2015 Ratsschlussfolgerungen zur Verstärkung der bereichsübergreifenden politischen Zusammenarbeit, um die soziökonomischen Probleme junger Menschen wirksam anzugehen. Außerdem nahmen sie Ratsschlussfolgerungen zur Verstärkung der Jugendarbeit im Interesse des gesellschaftlichen Zusammenhalts an. Die Orientierungsaussprache dieser Ratstagung drehte sich um die Befähigung junger Menschen zur politischen Beteiligung am demokratischen Leben in Europa. Belgien stellte außerdem die Erklärung - Youth Work Deklaration 2015 - des zweiten europäischen Kongresses vom 27.-30. April 2015 zur Jugendarbeit im Rahmen des belgischen Vorsitzes beim Ministerkomitee des Europarates vor.

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Education and Training 2020: Orientierungsaussprache des EU-Bildungsministerrates

Die wichtigsten Schlussfolgerungen der Ministerdebatte:

  • Die vier Ziele von ET 2020 bleiben weiterhin relevant für alle Mitgliedsstaaten

  • Eine effizientere Nutzung der zur Verfügung stehenden Mittel wie Erasmus + und die Jugendgarantie sowie der kürzlich vorgeschlagene Investitionsplan für Europa wird angestrebt

  • Der Austausch von Best-Practise Beispielen in der beruflichen Bildung wurden speziell von Ost- und Südeuropäischen Ländern gefordert

  • Bildung hat einen Eigenwert und kann nicht nur als Instrument zur Beschäftigungsfähigkeit gesehen werden. Es sollte auch  die Förderung der persönlichen Entwicklung,  des kritischen Denkens und der aktive Bürgerschaft beinhalten. In diesem Zusammenhang betonten die Minister die Bedeutung der Gewährleistung konkreter Folgemaßnahmen auf die Erklärung beim informellen Treffen im März in Paris gegen Radikalisierung und Diskriminierung

  • Im Anschluss an den EPSCO-Rat im Dezember 2014 wurde die engere Zusammenarbeit zwischen der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie der Beschäftigungspolitik bekräftigt

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Aussprache der EU-Bildungsminister zur Erklärung zur Förderung von staatsbürgerlicher Bildung und der gemeinsamen Werte von Freiheit, Toleranz und Nichtdiskriminierung

 

Ende März 2015 fand in Paris ein informelles Ministertreffen der EU-Bildungsminister und dem EU-Kommissar Tibor Navracsics zum Thema Mobilisierung europäischer Anstrengungen zur Wertevermittlung im Bildungsbereich statt. Das Treffen wurde in der Folge der Anschläge von Paris organisiert und ging auf die Initiative Frankreichs zurück, das gemeinsam mit der lettischen Ratspräsidentschaft, der EU-Kommission, Dänemark und Luxemburg, welches die Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2015 übernehmen wird, den Text einer gemeinsamen Erklärung vorlegte. Die Erklärung befasst sich mit der Förderung von staatsbürgerlicher Bildung und der gemeinsamen Werte von Freiheit, Toleranz und Nichtdiskriminierung. Der Rat für Bildung, Jugend, Kultur und Sport beriet am 18. und 19. Mai 2015 über Folgemaßnahmen.

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Eurostat Studie: "Beeing your in Europe today"

Eurostat, das Statistische Amt der EU, hat eine neue Veröffentlichung zur Situation von Kindern und jungen Menschen in der EU herausgegeben. Die Publikation „Being young in Europe today“ behandelt in sieben Kapiteln die Themen Demografie, Familie und Gesellschaft, Gesundheit, Erziehung und Bildung, Zugang zum und Teilnahme am Arbeitsmarkt, Lebensbedingungen und digitale Welt. Die Statistiken sollen Aufschluss darüber geben, „was es heißt, im heutigen Europa jung zu sein“ und unter anderem dazu dienen, die Wirkung der EU-Jugendstrategie zu bewerten.

Kurzzusammenfassung: Das Durchschnittsalter, in dem junge Menschen aus dem Elternhaus auszogen, betrug 2013 für die gesamte EU 26,1 Jahre. Die Demokratiebeteiligung der Jugendlichen fällt sehr unterschiedlich aus. 56% der 15-30 jährigen haben in den letzten 3 Jahren an einer Wahl teilgenommen. Jugendliche in Europa nehmen am stärksten mit 35% an Sportaktivitäten, 22% nehmen an Jugendclubaktivitäten oder bei Jugendorganisationsaktivitäten teil.

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