Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte zur Förderung der demokratischen Teilhabe von EU-Bürgern/Bürgerinnen

Ziel dieser Förderung ist es, die demokratische Teilhabe der EU-Bürger/innen zu fördern. Insbesondere sollen junge EU-Bürger/innen über 18 Jahren ermutigt werden an nationalen und europäischen Wahlen teilzunehmen. Ein Schwerpunkt liegt auch auf die Verbesserung der geringen Wahlbeteiligung des EU-Parlaments. Zusätzlichen sollen innovative Methoden gefunden werden, die die Teilhabe an nationalen und europäischen Wahlen für EU-Bürger/innen – insbesondere für die, die beispielsweise nicht in ihrem Heimatstaat leben, oder körperlich eingeschränkt sind – erleichtern.

Aktivitäten, die sich mit folgenden Aufgaben beschäftigen, können gefördert werden:

  • Forschungen und Austausch bewährter Verfahren im Bereich Internetdienstleistungen, die die demokratische Teilhabe der EU-Bürger/innen langfristig fördern und vereinfachen könnten.
  • Förderung von vielseitigen Vorschlägen, die die demokratische Teilhabe von EU-Bürger/innen fördert.
  • Junge EU-Bürger/innen über 18 Jahren und Bürger/innen, die nicht in ihrem Heimatssaat leben sollen einbezogen werden.

Fördersumme: 700.000 €, ein Projekt darf nicht unter 75.000 € und nicht über 350.000 € sein, Projektzeitraum: 18 Monate

Antragszeitraum: 17.11.2016 bis zum 24.02.2017

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EU-Fördermittel: Förderung von Toleranz und gegenseitigem Respekt

Die Europäische Kommission hat im Rahmen des Programms Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für grenzüberschreitende Projekte zur Unterstützung des Dialoges und des Austausches von bewährten Verfahren bezüglich der Förderung von Toleranz und gegenseitigen Respekt veröffentlicht. Die geförderten Projekte sollen mindestens einer der folgenden Prioritäten verfolgen:

  • Bekämpfung von Antisemitismus, Islam-/Moslemfeindlichkeit und Intoleranz
  • Bekämpfung Homophobie und Transphobia;
  • Förderung der Entwicklung von Praktiken für die Verhinderung und Überwachung gegen Hass im Netz;
  • Förderung des besseren Verständnisses zwischen Gemeinschaften, wie beispielsweise Religionsgemeinschaften, um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit durch interkulturelle und interreligiöse Aktivtäten zu verhindern.

Insgesamte Fördersumme: 4 475 000 Euro, Projektzeitraum 24 Monate, Mindestprojektsumme: 75.000 €

Antragszeitraum: 15.09.2016 bis zum 05.01.2017

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EU-Förderung: Sensibilisierung und Bildung von Mädchen und Jungen zum Thema „Geschlechterspezifische Gewalt“

Innovative Kommunikations- und Bildungsstrategien sollen früh sensibilisieren und dadurch geschlechterspezifischer Gewalt, bereits in der Kindheit, entgegenwirken sowie Respekt gegenüber den Grundrechten und der Geschlechtergleichheit fördern. Es sollen eine oder mehrere der folgenden Aktivitäten gefördert werden: Bildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen (z.B. Kampagnen, Ausstellungen, Seminare), Kapazitätsaufbau und Schulungen für Fachleute, einschließlich für Lehrer/innen und Lehrerausbilder/innen und Freiwillige. Die Mindestantragsumme beträgt 75.000€; eine Obergrenze ist nicht angegeben. Insgesamt sollen in diesem Aufruf 2 Mio. € zur Verfügung gestellt werden. Die Kofinanzierungsrate soll bei 80% liegen, die restlichen 20% müssen vom Antragsteller aus eigenen oder anderen Mitteln (keine weiteren EU-Mittel) gedeckt werden. Die Projektlaufzeit ist auf 24 Monate begrenzt.

Antragszeitraum: 24. 11. 2016 - 8. 03. 2017

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Kapazitätsaufbau im Bereich „Kinderschutz und Rechte von Kindern“ für Fachleute in den Bereichen Asyl und Migration

Ziel ist es, Fachkräfte im Bereich „Asyl und Migration“ in der Arbeit mit Kindern im Hinblick auf die Rechte aller Kinder in Migrationsprozessen innerhalb der EU zu stärken. Antragsteller in diesem Aufruf müssen darstellen, wie ihr Projekt die Herausforderungen und Lücken der transnationalen Kooperation und Koordination, interdisziplinär und behördenübergreifend, aufgreift. Die Mindestantragsumme beträgt 100.000 €; eine Obergrenze ist nicht angegeben. Insgesamt sollen in diesem Aufruf 3.1 Mio. € zur Verfügung gestellt werden. Die Kofinanzierungsrate soll bei 80% liegen, die restlichen 20% müssen vom Antragsteller aus eigenen oder anderen Mitteln (nicht EU-Mittel) gedeckt werden. Die Projektdauer ist auf 24 Monate begrenzt.

 Antragszeitraum: 13.09.2016 - 13.12.2016

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Europäischer Zivilgesellschafts-Preis 2016

Der vom Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss vergebene Zivilgesellschaftspreis wird dieses Jahr an Organisationen verliehen, die das Leben von Migrant(inn)en verbessern und deren Integration in die Gesellschaft befördern. Einer der nachfolgenden Anfordeurngen muss erfüllt sein: Prakitsche Hilfe und Beratung in Bezug auf Wohnraum, Bildung, Beschäftigung etc., Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und die Aufnahmegesellschaft für die Realitäten der Drittstaatsangehörige sensibilisieren, soziale Inklusion fördern, Drittstaatsangehörige Qualifizierungsangebote wie Sprachkurse anbieten, in der Aufnahmegesellschaft Wissen vermitteln über interkulturelle und interreligiöses Training.
Der Preis hat einen Gesamtwert von 50.000 Euro.
Antragsfrist: 09.09.2016

Ausführliche Informationen auf deutsch und auf englisch sowie über das Antragsverfahren finden Sie hier

  • Erasmus+ Education

    Erasmus+ ist das neue EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Es hat zum 01.01.2014 die Programme für Lebenslanges Lernen (Leonardo da Vinci, Grundtvig, Comenius, Erasmus), JUGEND IN AKTION sowie die internationalen EU-Hochschulprogramme mit Drittländern abgelöst. ERASMUS+ ist dabei nicht wie in der vergangenen Förderphase entlang der Bildungssektoren strukturiert, sondern vor allem nach den drei Leitaktionen des Programms, um sektorübergreifende Kooperation zu ermöglichen.

    Erasmus+ verfügt über eine Mittelausstattung von 14,7 Milliarden Euro. Auf den Bildungsbereich entfallen 77,5 Prozent der Gesamtmittel; dies entspricht einem Anteil von gut zehn Milliarden Euro.


    Programmziele

    • die Ziele der Strategie Europa 2020 verwirklichen,
    • die Ziele des strategischen Rahmens der allgemeinen und beruflichen Bildung 2020 verwirklichen,
    • eine nachhaltige Entwicklung des Hochschulwesens anstreben,
    • die allgemeinen Ziele des erneuerten Rahmens für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa (EU-Jugendstrategie) verwirklichen,
    • eine europäischen Dimension im Sport, insbesondere im Breitensport, entwickeln,
    • die europäischen Werte gemäß Artikel 2 des Vertrags über die Europäische Union fördern.

    Programmbereiche und zuständige Nationalagenturen

    • "Erasmus+ JUGEND IN AKTION" für den Bereich der nicht formalen und informellen Bildung = JUGEND für Europa
    • "Erasmus+ Erwachsenenbildung" für den Bereich der allgemeinen Erwachsenenbildung = Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA BIBB)
    • "Erasmus+ Berufsbildung” für den Bereich der beruflichen Bildung = Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA BIBB)
    • "Erasmus+ Schulbildung" (für den Bereich der Schulbildung) = Pädagogischer Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz / Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich
    • "Erasmus+ Hochschulbildung" für den Bereich der Hochschulbildung = DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst / Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
    • "Erasmus+ Sport" für den Sportbereich = EACEA in Brüssel

    Die Nationalagenturen informieren auf einem gemeinsamen Webportal
    http://www.erasmusplus.de/


    Die drei Leitaktionen (Key Actions) des Programms

    (1) Lernmobilität für Einzelpersonen
    (2) Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren
    (3) Unterstützung politischer Reformen

    Antragsstellung

    Um einen Antrag bei der EU stellen zu können, müssen sich alle am Projekt beteiligten Organisationen, sowohl der Antragsteller als auch die Partner, registrieren.

    Schritt 1: ECAS-Account anlegen
    Sie müssen zunächst für Ihre Organisation einen Account im European Commission Authentication Service ECAS erstellen. Hierbei handelt es sich um ein Authentifizierungssystem der Europäischen Kommission. Wenn Sie sich in diesem System angemeldet haben, haben Sie Zugang zu den relevanten Internetseiten und Online-Diensten der Europäischen Kommission.

    Schritt 2: Teilnehmernummer (PIC) abholen
    Melden Sie sich mit Ihren ECAS Login-Daten im Participant’s Portal der EACEA an, um ihre PIC-Nummer (Participant Identification Code) zu erhalten. Die PIC-Nummer wird als Referenz in der Korrespondenz mit der Europäischen Kommission und der EACEA angegeben. Bei der Antragstellung werden die Kontaktdaten der am Projekt beteiligten Partner automatisch in das Antragsformular übernommen.

    Schritt 3: Erstellen des Antragsformulars
    Auf der eForm-Seite der EACEA erstellen Sie Ihr Antragsformular.
    Ausgefüllte e-Forms werden dann direkt online übermittelt und von der zuständigen Agentur bearbeitet.
    Information und Beratung

    Die vier Nationalagenturen für die Umsetzung von Erasmus+ in Deutschland haben alle Informationen rund um Programmziele, Antragsfristen und Projektentwicklung auf einer Webseite gebündelt
    http://www.erasmusplus.de/

    Weitere Informationen auch auf der Webseite der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA)
    http://eacea.ec.europa.eu/erasmus-plus_en

  • Erasmus+ Youth

    Programmziele im Bereich JUGEND

    • Förderung junger Menschen im Hinblick auf Beschäftigung
    • Internationalisierung
    • Demokratisierung

     Leitaktion 1: Lernmobilität für Einzelpersonen

    • Jugendbegegnungen
    • Europäischer Freiwilligendienst (EFD)
    • Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit

    Antragsfristen

    • 04. Februar 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.05. und 30.09.2015
    • 30. April 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.08. und 31.12.2015
    • 1. Oktober 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.01. und 31.05.2016

    Alle Antragsformulare inklusive Anleitungen gibt es online

    Jugendbegegnungen und Europäischer Freiwilligendienst (EFD)

    JUGEND IN AKTION fördert im Rahmen von Erasmus+ mit bi-, tri- und multinationalen Jugendbegegnungen und mit dem europäischen Freiwilligendienst (EFD) alle jungen Menschen im Bereich der nicht formalen und informellen Bildung. Sie sollen über das Programm wichtige Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung erlangen. Junge Europäerinnen und Europäer sollen Lust bekommen, die Zukunft der EU mit zu gestalten. Solidarität und Toleranz über Grenzen hinweg will das Programm wecken und jungen Menschen somit das Gefühl einer aktiven europäischen Bürgerschaft vermitteln.

    Antragsberechtigte sind gemeinnützige Organisationen oder Einrichtungen, Nicht-Regierungs-Organisationen (NROs) oder Europäische Jugend NROs, Unternehmen in gesellschaftlicher Verantwortung, Soziale Unternehmen, öffentliche Körperschaften auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene, Vereinigungen von Regionen oder europäische Zusammenschlüsse territorialer Zusammenarbeit. Für den EFD muss eine gültige Akkreditierung vorliegen!

    Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen zu Jugendbegegnungen gibt es hier
    Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen des EFD gibt es hier

    Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte

    Fachkräfte der Jugendarbeit haben die Möglichkeit, sich auf europäischer Ebene mit Seminaren, Trainingskursen, Partnerkontaktseminaren, Studienreisen und Job shadowing weiterzubilden und so die Qualität der Jugendarbeit weiter voranzubringen.

    Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen gibt es hier

    Leitaktion 2: Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren

    • Strategische Partnerschaften, die auf Innovationen im Jugend- und Bildungsbereich abzielen; hier sind jetzt auch sektorübergreifende Vorhaben förderfähig
    • Transnationale Jugendinitiativen (Achtung: nationale Jugendinitiativen werden nicht mehr gefördert!)
    • Capacity Building in the Field of Youth

    Antragsfristen

    • 04. Februar 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.06. und 30.09.2015
    • 30. April 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.09. und 31.12.2015
    • 1. Oktober 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.01. und 31.05.2016

    Alle Antragsformulare inklusive Anleitungen gibt es online

    Strategische Partnerschaften

    Organisationen sollen durch Strategische Partnerschaften verbesserte Fähigkeiten zur Arbeit auf europäischer Ebene gewinnen. Die TeilnehmerInnen sollen auf einer individuellen Ebene (Schlüssel-)kompetenzen wie berufliche Kompetenzen gewinnen können. Sie sollen zu einer aktiven europäischen Bürgerschaft ermuntert werden und ein stärkeres Verständnis für den Bildungs- und Jugendbereich sowie für die Beziehungen der Bereiche untereinander und mit dem Arbeitsmarkt entwickeln. Neben Projekten nur im Jugendbereich sind auch sektorübergreifende Projekte in Zusammenarbeit mit anderen Bildungsbereichen möglich.

    Antragsberechtigt sind alle im Jugendbereich oder im Bildungsbereich tätigen Organisationen und Einrichtungen sowie Organisationen und Einrichtungen, die bereichsübergreifende Aktivitäten durchführen (lokale und regionale Behörden, Handelskammern, Forschungseinrichtungen).

    Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen gibt es hier

    Transnationale Jugendinitiativen

    Erasmus+ JUGEND IN AKTION fördert im Rahmen der Strategischen Partnerschaften auch transnationale Jugendinitiativen. Zwei oder mehrere Jugendinitiativen aus verschiedenen Ländern führen dabei ein Projekt gemeinsam durch. Eine transnationale Jugendinitiative fördert das interkulturelle Verständnis sowie das Gespür, was Europäische Bürgerschaft wirklich bedeuten kann. Themen, die für die Jugendlichen lokal von Bedeutung sind, können in einem europäischen Kontext diskutiert und behandelt werden.

    Antragsberechtigt sind junge Menschen im Alter von 13 bis 30 Jahren, die in gemeinnützigen Organisationen oder als informelle Gruppen zusammengeschlossen sind. Im Falle von informellen Gruppen muss mindestens eine Person pro Gruppe volljährig sein, um als gesetzlicher Vertreter der Gruppe agieren zu können.

    Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen gibt es hier

    Capacity Building in the Field of Youth

    Das EU-Programm Erasmus+ ermöglicht es, auch internationale Projekte mit Partnerländern weltweit durchzuführen, die  kein Programmland sind und nicht zu den vier benachbarten Partnerregionen des Programms gehören. Ziel ist es auch hier, die Qualität und Anerkennung der Jugendarbeit und des nicht formalen Lernens und der Freiwilligenarbeit in Partnerländern weltweit zu stärken sowie Synergien zwischen den Bildungsbereichen, dem Arbeitsmarkt und der Gesellschaft zu schaffen.

    Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen gibt es hier


    Leitaktion 3: Unterstützung politischer Reformen

    • Strukturierter Dialog

    Antragsfristen

    • 04. Februar 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.05. und 30.09.2015
    • 30. April 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.08. und 31.12.2015
    • 1. Oktober 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.01. und 31.05.2016

    Alle Antragsformulare inklusive Anleitungen gibt es online  

    Der Strukturierte Dialog ist das Jugendbeteiligungsinstrument der EU-Jugendstrategie. Mit dem Strukturierten Dialog sollen Jugendliche "von unten nach oben" in die Gestaltung europäischer Politik einbezogen werden. Der Dialog kann in unterschiedlicher Form stattfinden, ist aber immer durch ausgewählte Themen und feste Zeitläufte strukturiert.

    Antragsberechtigt sind gemeinnützige / Nichtregierungsorganisationen, lokale, öffentliche Einrichtungen sowie europäische NROs im Jugendbereich.

    Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen gibt es hier

    Hinweis zum Status der Schweiz
    Die Schweiz ist nach Informationen der EU-Kommissione derzeit kein Programmland mehr, sondern hat den Status eines Partner- bwz. Drittlandes.  


    Ausführliche Information und Beratung zu allen Programmbereichen

    JUGEND für Europa – Nationalagentur für das EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION
    www.jugend-in-aktion.de

  • Erasmus+ (Grundvig) Erwachsenenbildung

    Programmziele für die allgemeine Erwachsenenbildung

    • Verbesserung von Schlüsselkompetenzen und -fertigkeiten
    • Steigerung der Mobilität
    • Stärkung des sozialen Zusammenhalts
    • Förderung von Qualität, Innovation und Internationalisierung von Bildungs- und Berufsbildungseinrichtungen
    • Entwicklung eines europäischen Raums des lebenslangen Lernens

     Leitaktion1: Lernmobilität von Einzelpersonen
     
    Mobilitätsprojekte in der Erwachsenenbildung sind organisierte Lehr- oder Lernaufenthalte im europäischen Ausland für Bildungspersonal. Dies können Fortbildungskurse, Job-Shadowings oder auch Aufenthalte bei Partnern zu Lehrzwecken beinhalten. Eine Fortbildung im Ausland erweitert die praktischen Kompetenzen von Lehrkräften um die Komponente der internationalen Erfahrung. Für die im administrativen Bereich beschäftigten Fachkräfte bieten sich die Chancen im konzeptionellen Bereich der Erwachsenenbildung von internationalen Partnern zu profitieren. Vor dem Hintergrund der sich wandelnden gesellschaftlichen Prozesse und im Angesicht bildungspolitischer Herausforderungen leistet die Aktion einen Beitrag zur Professionalisierung der Weiterbildung sowohl im personalen Bereich als auch im Sinn der Organisationsentwicklung.  

    Antragsberechtigt sind Einrichtungen der Erwachsenenbildung wie Volkshochschulen, Vereine, kirchliche Träger der Erwachsenenbildung etc.).

    Die bisherigen (individuellen) Antragsmöglichkeiten für Einzelpersonen fallen weg und werden durch (institutionelle) Antragstellungen durch Bildungseinrichtungen ersetzt. Bei der institutionellen Förderung wird es möglich sein, für Beschäftigte von Erwachsenenbildungseinrichtungen in einem Antrag mehrere Mobilitätsmaßnahmen für verschiedene Beschäftigte in einem definierten Zeitraum zu beantragen. 

    Ausführliche Förderinformationen gibt es hier


    Leitaktion 2: Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren
     
    Strategische Partnerschaften sind transnationale Projekte, die auf den Transfer, die Entwicklung und/oder die Umsetzung von Innovation und bewährten Verfahren abzielen. Dies kann auf lokaler, regionaler, nationaler, europäischer oder auf Organisationsebene stattfinden. Strategische Partnerschaften bieten Einrichtungen, die in dem Bereich der Erwachsenenbildung im weitesten Sinne tätig sind die Möglichkeit, in transnationaler Zusammenarbeit innovative Entwicklungen u.a. im Bereich der Erwachsenenbildung voranzubringen.

    Dabei ist es sowohl möglich, das Projekt sektoral anzulegen – d.h. innerhalb des Sektors Erwachsenenbildung – als auch sektorübergreifend – d.h. zwei oder mehrere Sektoren betreffend (z.B. berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Hochschule, Schule, Jugend).
     
    Antragsberechtigt sind alle öffentlichen oder privaten Einrichtungen, die im weitesten Sinn in der Erwachsenenbildung tätig sind. Hierunter fallen Bildungseinrichtungen, Volkshochschulen, Vereine, Verbände, Stiftungen, Hochschulen, Nichtregierungsorganisationen, etc.

    Ausführliche Förderinformationen gibt es hier 


    Antragsfrist ist der 04. März 2015, 12.00 Uhr mittags Brüsseler Zeit

    Weitere Information und Beratung bei der Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

    www.na-bibb.de

  • Horizont 2020

    Horizont 2020 ist mit einem Budget von fast 80 Billionen Euro für die Jahre 2014 bis 2020 das größte Forschungs- und Innovationsprogramm, das die EU je aufgelegt hat. Mit dem Rahmenprogramm „Horizont 2020“ für Forschung und Innovation will die Europäische Kommission EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufbauen sowie zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.

    Im Programmbereich „Gesellschaftliche Herausforderungen“ wurden sieben Themenkomplexe gebündelt. Interessant ist vor allem das Thema "Europa in einer sich verändernden Welt: integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften". Forschungsschwerpunkte sind: 

    • Inklusive Gesellschaften: sozialer Zusammenhalt in einem sich verändernden Europa
    • Innovative Gesellschaften: Teilhabe von Menschen, Organisationen und Unternehmen an Innovationsprozessen
    • Reflektierende Gesellschaften: kulturelles Erbe und europäische Identität. 

    Hier können auch Forschungsvorhaben und interdisziplinär entwickelte Innovationen eingereicht werden, die sich zum Beispiel mit der Bedeutung von Mobilität für junge Menschen, mit der Wirkung von lebenslangem Lernen sowie der Rolle junger Menschen für die Veränderung der Gesellschaft sowie ihre gesellschaftliche Teilhabe beschäftigen.

     

    Unterstützung und Antragsberatung für EinsteigerInnen

    Alle Dokumente für das Programm stehen unter ausschließlich in englischer Sprache zur Verfügung. Eine Teilnahme am HORIZONT-Programm ohne gute englische Sprachkenntnisse ist kaum durchführbar. Wer noch keine Erfahrung im Bereich EU-Förderung oder EU-Förderung im Forschungsbereich hat, sollte  Kontakt mit der Nationalen Kontaktstelle für Horizont 2020 in Bonn aufnehmen, die auch Erstberatungen durchführt. Ggf. ist eine Teilnahme als "Partner" und nicht als "Antragsteller" eine gangbare Möglichkeit, um an einem Projekt teilzunehmen.

    Informationsveranstaltungen zum Programm bietet das EU-Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an.

     

    Antragsberechtigte

    An Horizont 2020 können sich alle Rechtspersonen eines EU-Mitgliedstaats, eines assoziierten Staats oder eines Drittlands beteiligen (z.B. Universitäten, Forschungsinstitute, KMU und große Unternehmen als potentielle Nutzer von Technologien und technischen Anwendungen). Bei den Rechtspersonen kann es sich um natürliche Personen oder juristische Personen  (d.h. privatrechtlich oder öffentlich-rechtliche Einrichtungen) handeln.


    Zielgruppe

    Lehrpersonal, Forscher, Wissenschaftler, Bürger Europas, KMU, Jugendliche, Senioren, Frauen, Minderheiten, Menschen mit Behinderungen, Arbeitslose, Migranten etc.


    Förderkriterien

    Beteiligung von mindestens drei voneinander unabhängige Einrichtungen aus jeweils drei unterschiedlichen EU-Mitglied- oder assoziierten Staaten - in den meisten Fällen liegt die Anzahl der Partnereinrichtungen an erfolgreichen Projektanträgen (zum Teil weit) über dieser Mindestanforderung.

    Folgende Förderformen und -instrumente sind im Rahmen von HORIZON 2020 vorgesehen:

    • Verbundprojekte in Form von Forschungs- und Innovationsmaßnahmen;
    • Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen;
    • Maßnahmen der Kofinanzierung;
    • Öffentliche Auftragsvergabe;
    • Öffentlich-private Partnerschaften;
    • Öffentlich-öffentliche Partnerschaften;
    • Preise (neue Förderform - als Anreiz zur Lösung bestehender Probleme);
    • KMU-Maßnahmen.

    Aktuelle Ausschreibungen im Bereich Jugend

    Societal Challenges - The Young Generation in an Innovative, Inclusive and Sustainable Europe - H2020-YOUNG-SOCIETY-2014
    Budget: 19 Mio. Euro
    Einreichfrist: 03.06.2014
    Themen:

    • YOUNG-1-2014: Early job insecurity and labour market exclusion;
    • YOUNG-5a-2014: Societal and political engagement of young people and their perspectives on Europe;
    • YOUNG-5b-2014: Societal and political engagement of young people and their perspectives on Europe;
    • YOUNG-2-2014: Youth mobility: opportunities, impacts, policies.

    Societal Challenges - The Young Generation in an Innovative, Inclusive and Sustainable Europe - H2020-YOUNG-SOCIETY-2015
    Budget: 10,2 Mio. Euro
    Einreichfrist: 07.01.2015
    Themen:

    • YOUNG-4-2015: The young as a driver of social change;
    • YOUNG-3-2015: Lifelong learning for young adults: better policies for growth and inclusion in Europe.


    Weitere Informationen sowie die einzelnen Arbeitsprogramme gibt es auf den Seiten der Europäischen Kommission: http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/h2020-section/europe-changing-world-inclusive-innovative-and-reflective-societies 

  • European Social Fund

    Der Europäische Sozialfonds (ESF) unterstützt die Mitgliedstaaten maßgeblich bei der Förderung von Beschäftigung und sozialer Eingliederung. Kennzeichnend für die künftige ESF-Förderung ist die enge Ausrichtung an der europäischen Wachstums- und Beschäftigungsstrategie "Europa 2020".

    Die ESF-Konditionen in Deutschland werden im nationalen Rahmenplan bzw. den "Operationellen Programme"“ von Bund und Ländern definiert, die sich allerdings derzeit noch im Abstimmungsprozess befinden. Die Ziele werden sich aber an den Vorgaben der ESF-Verordnung orientieren. Zu ihnen zählen:

    • Förderung der Beschäftigung und der Mobilität der Arbeitskräfte;
    • Investitionen in Bildung, Kompetenzen und lebenslanges Lernen;
    • Förderung der sozialen Eingliederung und Bekämpfung der Armut;
    • Verbesserung der institutionellen Kapazitäten und effizientere öffentliche Verwaltung.

    Mindestens 20 Prozent der ESF-Mittel sollen für Maßnahmen zur sozialen Eingliederung verwendet werden, um die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen und die am meisten benachteiligten Gruppen wie zum Beispiel Migranten gezielt zu fördern. Außerdem kann der ESF künftig auch für Materialausgaben im Zusammenhang mit Investitionen in Sozial- und Humankapital in Anspruch genommen werden können.

    Was die Förderinstrumente angeht, so fordert die Kommission verstärkt innovative Kombinationen aus Zuschüssen und Darlehen. Diese Finanzierungsformen sollen auch auf neue Bereiche ausgeweitet werden wie z.B. lokale Entwicklung, lebenslanges Lernen oder Mobilitätsmaßnahmen. Mit den einzelnen Mitgliedstaaten werden so genannte Partnerschaftsabkommen abgeschlossen, in denen die beiderseitigen Verpflichtungen festgelegt sind.



    Antragsberechtigte

    Finanzielle Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds können auch Nichtregierungsorganisationen, Wohlfahrtsverbände sowie Sozialpartner erhalten, die im Bereich Beschäftigung und soziale Eingliederung aktiv sind. Die Vergabe richtet sich nach Kriterien, die in den ESF-Richtlinien und den ESF- Förderprogrammen des Bundes und Länder festgelegt sind.


    Ansprechpartner und Adressen

    Europäische Kommission
    Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration
    Referat F2: Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien
    Adam Pokorny
    Rue de la Loi 200
    B-1049 Brüssel
    Telefon: 0032/ 2/ 2963988
    Telefax: 0032/ 2/ 2995918
    E-Mail: adam.pokorny(at)ec.europa.eu
    Internet: http://ec.europa.eu/esf

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales
    Referat EF 1 Europäischer Sozialfonds
    Herr Arnold Hemmann
    Rochusstr. 1
    53123 Bonn
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Internet: www.esf.de
    Bürgertelefon ESF: 030/ 221 911 007

    Bundesministerium für Bildung und Forschung
    Peter Grönwoldt
    Referat 321
    53170 Bonn
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    Wilhelm Teuber
    Referat 105
    10177 Berlin
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

  • Europe for Citizens

    Entsprechend den politischen Leitlinien des Kommissionspräsidenten wird die Unionsbürgerschaft ein zentrales Element der Agenda 2014 der Kommission bilden. Das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ ist ein wichtiges Instrument zur Förderung einer stärkeren Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung der Union.

    Das Programm möchte den Bürgerinnen und Bürgern ein Verständnis von der EU, ihrer Geschichte und ihrer Vielfalt vermitteln, die Unionsbürgerschaft fördern und die Bedingungen für die demokratische Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger auf Unionsebene verbessern.

    Das Gesamtbudget im Jahr 2014 beträgt ca. 21 Mio. Euro. Für den Programmbereich 1 stehen ca. 4,2 Mio., für den Programmbereich 2 ca. 15,4 Mio. Euro zur Verfügung.

     Programmbereiche

    Programmbereich 1: Europäisches Geschichtsbewusstsein
    Programmbereich 2: Demokratisches  Engagement und Bürgerbeteiligung 

    Für beide Programmbereiche sind jeweils Projektförderung sowie Strukturförderung als Förderformen vorgesehen.


    Programmleitfaden und Antragsfristen 

    Der Programmleitfaden kann auf der Webseite der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) heruntergeladen werden.

    Förderbereich 1: Europäisches Geschichtsbewusstsein

     

      Einreichdatum:    Für Projekte, die beginnen zwischen:

      01.03.2015          01.08.2015 und 31.01.2016

      01.03.2016          01.08.2016 und 31.01.2017

      01.03.2017          01.08.2017 und 31.01.2018

      01.03.2018          01.08.2018 und 31.01.2019

      01.03.2019          01.08.2019 und 31.01.2020

      01.03.2020          01.08.2020 und 31.01.2021

     

    Fristen im Förderbereich 2 -  Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung

    Bürgerbegegnungen:

    Einreichdatum:      Für Projekte, die beginnen zwischen:

       01.03.2015         01.07.2015 und 31.03.2016

       01.09.2015         01.01.2016 und 30.09.2016

       01.03.2016         01.07.2016 und 31.03.2017

       01.09.2016         01.01.2017 und 30.09.2017

       01.03.2017         01.07.2017 und 31.03.2018

       01.09.2017         01.01.2018 und 30.09.2018

       01.03.2018         01.07.2018 und 31.03.2019

       01.09.2018         01.01.2019 und 30.09.2019

       01.03.2019         01.07.2019 und 31.03.2020

       01.09.2019         01.01.2020 und 30.09.2020

       01.03.2020         01.07.2020 und 31.03.2021

       01.09.2020         01.01.2021 und 30.09.2021

     

    Vernetzung von Partnerstädten:

    Einreichdatum:    Für Projekte, die beginnen zwischen:

      01.03.2015          01.07.2015 und 31.12.2015

      01.09.2015          01.01.2016 und 30.06.2016

      01.03.2016          01.07.2016 und 31.12.2016

      01.09.2016          01.01.2017 und 30.06.2017

      01.03.2017          01.07.2017 und 31.12.2017

      01.09.2017          01.01.2018 und 30.06.2018

      01.03.2018          01.07.2018 und 31.12.2018

      01.09.2018          01.01.2019 und 30.06.2019

      01.03.2019          01.07.2019 und 31.12.2019

      01.09.2019          01.01.2020 und 30.06.2020

      01.03.2020          01.07.2020 und 31.12.2020

      01.09.2020          01.01.2021 und 30.06.2021

     

    Projekte der Zivilgesellschaft

      Einreichdatum:    Für Projekte, die beginnen zwischen:

      01.03.2015          01.08.2015 und 31.01.2016

      01.03.2016          01.08.2016 und 31.01.2017

      01.03.2017          01.08.2017 und 31.01.2018

      01.03.2018          01.08.2018 und 31.01.2019

      01.03.2019          01.08.2019 und 31.01.2020

      01.03.2020          01.08.2020 und 31.01.2021


    Projektförderung im Programmbereich 1: Europäisches Geschichtsbewusstsein

    • Projekte, die sich mit den Ursachen der totalitären Regime in der neueren Geschichte Europas befassen.
    • Projekte zu anderen wichtigen Momenten der jüngeren europäischen Geschichte.

    Zu den historischen Momenten, an die insbesondere im Jahr 2014 erinnert werden wird, werden der 100. Jahrestag des Ausbruchs des 1. Weltkriegs, der 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer und der 10. Jahrestag der EU-Erweiterung um die Länder Mittel- und Osteuropas zählen.

    Erwartet werden Projekte, an denen unterschiedliche Arten von Organisationen beteiligt sind und/oder in deren Rahmen unterschiedliche Arten von Aktivitäten entwickelt werden und/oder
    die Bürger/innen verschiedener Zielgruppen einbeziehen.

    Antragsberechtigte sind Vereine und Verbände, Gedenkstätten, Denkmale, Museen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, religiöse Organisationen sowie lokale und regionale Behörden u.a. mit Sitz in einem der teilnahmeberechtigten Länder. Dies sind die 28 Mitgliedstaaten.

    Teilnahmebedingungen

    • Dauer max. 18 Monate
    • Fördersumme max. 150.000 Euro
    • Die Projekte sollten eine deutliche europäische Dimension aufweisen.
    • transnationale Projekte werden bevorzugt
       

    Strukturförderung im Programmbereich 1: Europäisches Geschichtsbewusstsein

    Folgende Organisationen können einen mehrjährigen Zuschuss zu ihren laufenden Kosten beantragen, um ihre Aktivitäten auf europäischer Ebene sicherstellen zu können:

    • Organisationen, die Maßnahmen durchführen, die sich mit den Ursachen totalitärer Regime in der neueren Geschichte Europas und dem Gedenken an ihre Opfer befassen.
    • Organisationen, die Maßnahmen im Zusammenhang mit anderen entscheidenden Momenten und Bezugspunkten in der jüngeren europäischen Geschichte durchführen.
    • Organisationen, die sich für die gemeinsamen Werte der EU einsetzen und die Bürger/innen für die Bedeutung der Aufrechterhaltung und Förderung demokratischer Werte in Europa sensibilisieren.
    • Europäische Forschungseinrichtungen, die sich im Wesentlichen mit den Zielen und Schwerpunkten des Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« befassen.

    Teilnahmebedingungen:

    • Es muss sich um eine nicht gewinnorientierte und unabhängige Einrichtung mit Rechtsstatus und Rechtspersönlichkeit handeln.
    • Sie muss im Bereich einer aktiven europäischen Bürgerschaft tätig sein, was eindeutig aus ihrer Satzung  bzw. den schriftlich formulierten Zielen der Einrichtung hervorgehen muss.
    • Sie muss die Mehrheit ihrer Tätigkeiten in am Programm beteiligten Ländern durchführen.
    • Sie muss seit mindestens vier Jahren ihren Sitz in einem der förderfähigen Länder haben.

    Darüber hinaus müssen die genannten Einrichtungen auch folgende geographische Abdeckung haben:

    • Organisationen der Zivilgesellschaft für europäisches Geschichtsbewusstsein müssen Mitglieder oder Tätigkeiten in mindestens 12 förderfähigen Ländern nachweisen können.
    • Europäische Forschungseinrichtungen, die sich mit politischen Themen befassen, benötigen für die Förderfähigkeit keine besondere geografische Reichweite.

    Finanzierung

    • Finanzierung auf der Grundlage eines Budgets
    • Der maximale Förderbetrag hängt von der Organisationsform ab.
       


    Projektförderung im Programmbereich 2

    Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung 

    • Projekte, die auf die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger am demokratischen Leben der EU abzielen.

    Förderfähig sind hier Bürgerbegegnungen im Rahmen kommunaler Partnerschaften, Vernetzung von Partnerstädten sowie Projekte der Zivilgesellschaft.


    Projekte der Zivilgesellschaft

    Gefördert werden transnationale Kooperationsprojekte von Vereinen, Verbänden und anderen Organisationen der Zivilgesellschaft, die zur Reflexion über die Europäische Union, ihre Grundwerte, ihre Zukunft anregen oder zur Debatte über aktuelle europäische Herausforderungen beitragen. 

    Antragsberechtigte sind Vereine und Verbände, Netzwerke, Forschungseinrichtungen, Stiftungen, Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen, religiöse Organisationen etc. Lokale und regionale Verwaltungen können als Partner in das Projekt involviert werden. Teilnahmeberechtigte Länder sind die 28 EU-Mitgliedstaaten.

    Teilnahmebedingungen

    • mindestens drei Partner aus unterschiedlichen Ländern
    • Dauer max. 18 Monate

    Finanzierung 

    Fördersumme max. 150.000 Euro 

     

    Strukturförderung im Programmbereich 2: Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung  

    Folgende Organisationen können einen mehrjährigen Zuschuss zu ihren laufenden Kosten beantragen, um ihre Aktivitäten auf europäischer Ebene sicherstellen zu können:

    • Dachverbände, Netzwerke und andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die zugunsten einer stärkeren Beteiligung der Bürger/innen auf EU-Ebene tätig sind.
    • europäische Forschungseinrichtungen, die sich im Wesentlichen mit den Zielen und Schwerpunkten des Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« befassen.
    • Plattformen europaweiter Organisationen

    Teilnahmebedingungen

    • Es muss sich um eine nicht gewinnorientierte und unabhängige Einrichtung mit Rechtsstatus und Rechtspersönlichkeit handeln.
    • Sie muss im Bereich einer aktiven europäischen Bürgerschaft tätig sein, was eindeutig aus ihrer Satzung  bzw. den schriftlich formulierten Zielen der Einrichtung hervorgehen muss.
    • Sie muss die Mehrheit ihrer Tätigkeiten in am Programm beteiligten Ländern durchführen.
    • Sie muss seit mindestens vier Jahren ihren Sitz in einem der förderfähigen Länder haben.

    Darüber hinaus müssen die genannten Einrichtungen auch folgende geographische Abdeckung haben:

    • Organisationen der Zivilgesellschaft auf europäischer Ebene müssen Mitglieder oder Tätigkeiten in mindestens 12 förderfähigen Ländern nachweisen können.
    • Plattformen europäischer Organisationen müssen mindestens 20 Dachverbände als Mitgliederorganisationen haben, die jeweils über Mitglieder in mindestens 15 Mitgliedstaaten verfügen und zusammen sämtliche 28 Mitgliedstaaten abdecken.
    • Für europäische Forschungseinrichtungen, die sich mit politischen Themen befassen, gibt es keine Vorgabe hinsichtlich ihrer geografischen Reichweite.

    Finanzierung 

    • Finanzierung auf der Grundlage eines Budgets
    • Der maximale Förderbetrag hängt von der Art der Organisation ab.


    Information und Beratung

    Die Kontaktstelle in Deutschland für das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (KS EfBB) führt Informationsveranstaltungen zur neuen Programmgeneration durch.
    www.kontaktstelle-efbb.de/infos-service/veranstaltungen/

    Die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) hat eine Internetseite über die Fördermöglichkeiten des Programms "Europa für Bürgerinnen und Bürger" eingerichtet: http://eacea.ec.europa.eu/europe-for-citizens_en.