EU-Förderung: Projektvorschläge für Sensibilisierungsmaßnahmen zu den Angeboten unter der EU-Jugendgarantie

 Im Rahmen des Programms für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI) hat die EU-Kommission eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte zum Informationsaustausch und an Jugendliche gerichtete Sensibilisierungsmaßnahmen zu den Angeboten unter der Jugendgarantie veröffentlicht.

Antragsfrist: 30.06.2016

Förderung: 1 650 000 Euro

Mit dieser Ausschreibung werden grenzüberschreitende Projekte unterschützt, die folgende Prioritäten beinhalten:

  • Priorität 1: die für die Umsetzung und Verwaltung der Jugendgarantie zuständigen Interessenträger sollen besser informiert und stärker eingebunden werden;
  • Priorität 2: junge Menschen sollen besser über die Jugendgarantie informiert und für die damit verbundenen Möglichkeiten sensibilisiert werden, mit dem Ziel, sie in das Jugendgarantiesystem aufzunehmen.

Folgende Aktivitäten können beispielsweise gefördert werden:

Für Priorität 1:

  • Maßnahmen, die auf die Einrichtung und Verbesserung von Netzwerken, die Kommunikation in beide Richtungen, Mechanismen für die Zusammenarbeit und den Austausch bewährter Verfahren zwischen den für die Bereitstellung und die Verwaltung der Jugendgarantie zuständigen Interessenträgern25 abstellen;
  • Konferenzen, Seminare;
  • Schulungsmaßnahmen.

Für Priorität 2: Maßnahmen für die Informationsverbreitung, den Informationsaustausch und die Öffentlichkeitsarbeit (unter anderem):

  • Entwicklung und Pflege einer eigens für die nationale Jugendgarantie bestimmten Online-Plattform (z. B. Website oder Teil einer bestehenden Website), auf der regelmäßig aktualisierte Angaben zum Stand der Umsetzung der Jugendgarantie auf nationaler Ebene veröffentlicht werden und auf der sich die jungen Menschen vor allem darüber informieren können, welche Möglichkeiten ihnen das System bietet (was, wie, wann) und wo sie sich registrieren können:
  • Identifizierung, Dokumentation und Verbreitung von mindestens fünf Fallstudien/Erfahrungsberichten über eine Erfolgsgeschichte eines jungen Menschen, der die Jugendgarantie in Anspruch genommen hat; im Idealfall sollten die verschiedenen Arten von Angeboten abgedeckt werden (hochwertige Arbeitsstelle oder Weiterbildungsmaßnahme oder hochwertiger Ausbildungs- bzw. Praktikumsplatz);
  • Weiterentwicklung und Einsatz bestehender nationaler Medienportale, Social-Media-Kommunikation, Werbung und Ambient Media; und Beziehungen zur Presse und zu den Medien;
  • Verbreitung von Informationen und Materialien über bestehende Netzwerke, die mit jungen Menschen in Kontakt stehen, wie etwa das Eurodesk24-Netzwerk von Multiplikatoren;
  • Öffentlichkeitsarbeit von jungen Menschen für junge Menschen (etwa unter Einbeziehung von Jugendbotschaftern);
  • Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit im Wohnbereich bzw. Milieu von jungen Menschen, Besuche und Maßnahmen in Jugendzentren.

Antragstellung:

Antragsberechtige sind Organisationen mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat. Vorschläge können über das elektronische Portal der EU-Kommission hier eingereicht werden.