Erasmus+ Youth

Programmziele im Bereich JUGEND

  • Förderung junger Menschen im Hinblick auf Beschäftigung
  • Internationalisierung
  • Demokratisierung

 Leitaktion 1: Lernmobilität für Einzelpersonen

  • Jugendbegegnungen
  • Europäischer Freiwilligendienst (EFD)
  • Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit

Antragsfristen

  • 04. Februar 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.05. und 30.09.2015
  • 30. April 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.08. und 31.12.2015
  • 1. Oktober 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.01. und 31.05.2016

Alle Antragsformulare inklusive Anleitungen gibt es online

Jugendbegegnungen und Europäischer Freiwilligendienst (EFD)

JUGEND IN AKTION fördert im Rahmen von Erasmus+ mit bi-, tri- und multinationalen Jugendbegegnungen und mit dem europäischen Freiwilligendienst (EFD) alle jungen Menschen im Bereich der nicht formalen und informellen Bildung. Sie sollen über das Programm wichtige Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung erlangen. Junge Europäerinnen und Europäer sollen Lust bekommen, die Zukunft der EU mit zu gestalten. Solidarität und Toleranz über Grenzen hinweg will das Programm wecken und jungen Menschen somit das Gefühl einer aktiven europäischen Bürgerschaft vermitteln.

Antragsberechtigte sind gemeinnützige Organisationen oder Einrichtungen, Nicht-Regierungs-Organisationen (NROs) oder Europäische Jugend NROs, Unternehmen in gesellschaftlicher Verantwortung, Soziale Unternehmen, öffentliche Körperschaften auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene, Vereinigungen von Regionen oder europäische Zusammenschlüsse territorialer Zusammenarbeit. Für den EFD muss eine gültige Akkreditierung vorliegen!

Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen zu Jugendbegegnungen gibt es hier
Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen des EFD gibt es hier

Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte

Fachkräfte der Jugendarbeit haben die Möglichkeit, sich auf europäischer Ebene mit Seminaren, Trainingskursen, Partnerkontaktseminaren, Studienreisen und Job shadowing weiterzubilden und so die Qualität der Jugendarbeit weiter voranzubringen.

Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen gibt es hier

Leitaktion 2: Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren

  • Strategische Partnerschaften, die auf Innovationen im Jugend- und Bildungsbereich abzielen; hier sind jetzt auch sektorübergreifende Vorhaben förderfähig
  • Transnationale Jugendinitiativen (Achtung: nationale Jugendinitiativen werden nicht mehr gefördert!)
  • Capacity Building in the Field of Youth

Antragsfristen

  • 04. Februar 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.06. und 30.09.2015
  • 30. April 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.09. und 31.12.2015
  • 1. Oktober 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.01. und 31.05.2016

Alle Antragsformulare inklusive Anleitungen gibt es online

Strategische Partnerschaften

Organisationen sollen durch Strategische Partnerschaften verbesserte Fähigkeiten zur Arbeit auf europäischer Ebene gewinnen. Die TeilnehmerInnen sollen auf einer individuellen Ebene (Schlüssel-)kompetenzen wie berufliche Kompetenzen gewinnen können. Sie sollen zu einer aktiven europäischen Bürgerschaft ermuntert werden und ein stärkeres Verständnis für den Bildungs- und Jugendbereich sowie für die Beziehungen der Bereiche untereinander und mit dem Arbeitsmarkt entwickeln. Neben Projekten nur im Jugendbereich sind auch sektorübergreifende Projekte in Zusammenarbeit mit anderen Bildungsbereichen möglich.

Antragsberechtigt sind alle im Jugendbereich oder im Bildungsbereich tätigen Organisationen und Einrichtungen sowie Organisationen und Einrichtungen, die bereichsübergreifende Aktivitäten durchführen (lokale und regionale Behörden, Handelskammern, Forschungseinrichtungen).

Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen gibt es hier

Transnationale Jugendinitiativen

Erasmus+ JUGEND IN AKTION fördert im Rahmen der Strategischen Partnerschaften auch transnationale Jugendinitiativen. Zwei oder mehrere Jugendinitiativen aus verschiedenen Ländern führen dabei ein Projekt gemeinsam durch. Eine transnationale Jugendinitiative fördert das interkulturelle Verständnis sowie das Gespür, was Europäische Bürgerschaft wirklich bedeuten kann. Themen, die für die Jugendlichen lokal von Bedeutung sind, können in einem europäischen Kontext diskutiert und behandelt werden.

Antragsberechtigt sind junge Menschen im Alter von 13 bis 30 Jahren, die in gemeinnützigen Organisationen oder als informelle Gruppen zusammengeschlossen sind. Im Falle von informellen Gruppen muss mindestens eine Person pro Gruppe volljährig sein, um als gesetzlicher Vertreter der Gruppe agieren zu können.

Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen gibt es hier

Capacity Building in the Field of Youth

Das EU-Programm Erasmus+ ermöglicht es, auch internationale Projekte mit Partnerländern weltweit durchzuführen, die  kein Programmland sind und nicht zu den vier benachbarten Partnerregionen des Programms gehören. Ziel ist es auch hier, die Qualität und Anerkennung der Jugendarbeit und des nicht formalen Lernens und der Freiwilligenarbeit in Partnerländern weltweit zu stärken sowie Synergien zwischen den Bildungsbereichen, dem Arbeitsmarkt und der Gesellschaft zu schaffen.

Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen gibt es hier


Leitaktion 3: Unterstützung politischer Reformen

  • Strukturierter Dialog

Antragsfristen

  • 04. Februar 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.05. und 30.09.2015
  • 30. April 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.08. und 31.12.2015
  • 1. Oktober 2015, 12:00 Uhr für Projektbeginn zwischen 01.01. und 31.05.2016

Alle Antragsformulare inklusive Anleitungen gibt es online  

Der Strukturierte Dialog ist das Jugendbeteiligungsinstrument der EU-Jugendstrategie. Mit dem Strukturierten Dialog sollen Jugendliche "von unten nach oben" in die Gestaltung europäischer Politik einbezogen werden. Der Dialog kann in unterschiedlicher Form stattfinden, ist aber immer durch ausgewählte Themen und feste Zeitläufte strukturiert.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige / Nichtregierungsorganisationen, lokale, öffentliche Einrichtungen sowie europäische NROs im Jugendbereich.

Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen gibt es hier

Hinweis zum Status der Schweiz
Die Schweiz ist nach Informationen der EU-Kommissione derzeit kein Programmland mehr, sondern hat den Status eines Partner- bwz. Drittlandes.  


Ausführliche Information und Beratung zu allen Programmbereichen

JUGEND für Europa – Nationalagentur für das EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION
www.jugend-in-aktion.de

Programmleitfaden Erasmus+ jetzt auch auf deutsch

Der Programmleitfaden zum neuen EU-Programm Erasmus+ liegt nun auch in deutscher Sprache vor. Zielsetzungen, Förderrichtlinien und die einzelnen Leitaktionen des neuen Programms sind hier auf 297 Seiten dargestellt. Kompakte Informationen und Unterstützung bei der Antragstellung in den Bereichen Jugend und allgemeine Erwachsenenbildung bieten die zuständigen nationalen Agenturen.

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