Jahresbericht des Europabüro 2013/2014 (März 2013 bis Mai 2014) (2)

 1. Aufgaben des Europabüros

Das Europabüro für katholische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung in Brüssel befindet sich in Trägerschaft der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland (AKSB), der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dem Jugendhaus Düsseldorf e.V. und der Katholischen  Erwachsenenbildung Deutschland (KEB) sowie der Europäischen Föderation für Katholische Erwachsenenbildung (FEECA). Zusätzlich vertritt es die Interessen des Netzwerks Rete Juventutis – Katholisches Netzwerk Jugend in Europa. Durch die Ansiedlung des Büros in den Räumen der Kommission der Bischofskonferenzen in der Europäischen Union (COMECE) ergeben sich zusätzliche Synergieeffekte und Kooperationsmöglichkeiten.

Zu den Aufgaben des Büros gehören Information, Monitoring, Netzwerkarbeit, Interessenvertretung in Brüssel sowie der Service für die Träger und ihre Einrichtungen. Inhaltlich stehen die europäische Jugend- und Bildungspolitik im Zentrum der Arbeit des Büros. Das Büro informiert zudem die angeschlossenen Träger über vorhandene Fördermöglichkeiten.


 

Monitoring und Information

Das Europabüro verfolgt Themen und Diskurse in der europäischen Jugend- und Bildungspolitik und wertet diese vor dem Hintergrund aktueller pastoraler und gesellschaftspolitischer Entwicklungen aus. Diese Informationen werden dann über die zweisprachige Website des Europabüros und einen regelmäßigen zweisprachigen Newsletter verbreitet, der in der Regel viermal im Jahr erscheint. Dieser Newsletter kann auf der Website des Europabüros abonniert werden.

 Netzwerkarbeit und Interessenvertretung

Das Europabüro pflegt die bestehenden Kontakte im Zusammenhang mit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und baut neue Kontakte auf. Dazu gehört der Kontakt zu MitarbeiterInnen der Europäischen Kommission aus den Bereichen Bildung und Jugend, der Kontakt zu Mitgliedern des Europäischen Parlaments und ihren Büros sowie zu VertreterInnen kirchlicher und nicht-kirchlicher Organisationen auf europäischer und nationaler Ebene, die in den Bereichen Bildungs- und Jugendpolitik tätig sind. Zusätzlich wird der Kontakt zu deutschen Vertretungen in Brüssel, der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland sowie einzelnen Landesvertretungen gepflegt.

Im Bereich der Interessenvertretung lag der Arbeitsschwerpunkt im vergangenen Jahr auf der Entwicklung der neuen EU-Programmgeneration: Neben der Diskussion der Programmgrundlagen ging es  um die Fördermöglichkeiten für Akteure der Jugend- und Erwachsenenbildung; hier beteiligte sich das Europabüro gemeinsam mit Partnern aus Brüssel an den Entscheidungsprozessen.

Auch verfasste das Europabüro in Absprache mit den katholischen Trägern eine Stellungnahme zur Qualifizierung und Weiterbildung von Erwachsenen auf europäischer Ebene und unterstützte eine Stellungnahme der EAEA und der EUCIS-LLL zur geplanten Änderung der Mehrwertsteuerbefreiung öffentlich geförderter Träger.

Service

Das Europabüro ist auch Servicestelle für die Träger und ihre Einrichtungen. So kann das Europabüro bei Fragen zur Vorbereitung von Besucherprogrammen, bei der Suche nach Gesprächspartnern in den Institutionen und europäischen Verbänden sowie bei der Orientierung in der europäischen Förderlandschaft unterstützen. Die wichtigsten Grundinformationen stehen auf der Website des Büros zur Verfügung.

 Veranstaltungen und Tagungen

Das Europabüro nimmt an den wichtigsten jährlichen Veranstaltungen aller Träger teil und informiert aktuell über förderpolitische Entwicklungen. Zudem organisiert das Europabüro eigene Veranstaltungen in Brüssel.

So fand am 15. und 16. Oktober 2013 auch die jährliche Fachtagung für VertreterInnen der katholischen Erwachsenenbildung in Brüssel statt. Die teilnehmenden Multiplikatoren beschäftigten sich mit aktuellen Entwicklungen in Bezug auf die Erwachsenenbildung in Europa und führten dazu Gespräche mit Vertretern von Verbänden und Europäischen Institutionen.

Neben einem Besuch im Europäischen Parlament und einem Gespräch mit dem Europaabgeordneten Martin Kastler standen auch ein Treffen mit dem katholischen Dachverband für die Erwachsenenbildung, EAEA, sowie Gespräche mit Vertreterinnen der Europäischen Kommission zu Themen wie Bürgerschaft und Finanzierung von Erwachsenenbildung auf dem Programm. Im Rahmen der Gespräche konnten die Vertreter der katholischen Erwachsenenbildung eigenen Positionen und Bedürfnisse einbringen und diskutieren. Daneben bestand ausreichend Raum, um sich über eigene Erfahrungen aus der Arbeit mit europäischen Themen und Fördermitteln auszutauschen.

In Verbindung mit dieser Tagung wurde auch die Durchführung der Feier der FEECA zu ihrem 50-jährigen Bestehen unterstützt.

 

2. Aktuelles aus Brüssel

2.1 Förderprogramme 2014-2020

Erasmus+
Erasmus+ ist das neue EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Es hat zum 01.01.2014 die Programme für Lebenslanges Lernen (Leonardo da Vinci, Grundtvig, Comenius, Erasmus), JUGEND IN AKTION sowie die internationalen EU-Hochschulprogramme mit Drittländern abgelöst. ERASMUS+ ist dabei nicht wie in der vergangenen Förderphase entlang der Bildungssektoren strukturiert, sondern vor allem nach den drei Leitaktionen des Programms, um sektorübergreifende Kooperation zu ermöglichen.

Erasmus+ verfügt über eine Mittelausstattung von 14,7 Milliarden Euro. Auf den Bildungsbereich entfallen 77,5 Prozent der Gesamtmittel; dies entspricht einem Anteil von gut zehn Milliarden Euro.

Im Bereich "Erasmus+ Erwachsenenbildung", also im Bereich der allgemeinen Erwachsenenbildung ist Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA BIBB) für die Umsetzung des Programms in Deutschland zuständig.

Programmziele für die allgemeine Erwachsenenbildung

  • Verbesserung von Schlüsselkompetenzen und -fertigkeiten
  • Steigerung der Mobilität
  • Stärkung des sozialen Zusammenhalts
  • Förderung von Qualität, Innovation und Internationalisierung von Bildungs- und Berufsbildungseinrichtungen
  • Entwicklung eines europäischen Raums des lebenslangen LernensLeitaktion1: Lernmobilität von Einzelpersonen

    Mobilitätsprojekte in der Erwachsenenbildung sind organisierte Lehr- oder Lernaufenthalte im europäischen Ausland für Bildungspersonal. Dies können Fortbildungskurse, Job-Shadowings oder auch Aufenthalte bei Partnern zu Lehrzwecken beinhalten. Eine Fortbildung im Ausland erweitert die praktischen Kompetenzen von Lehrkräften um die Komponente der internationalen Erfahrung. Für die im administrativen Bereich beschäftigten Fachkräfte bieten sich die Chancen im konzeptionellen Bereich der Erwachsenenbildung von internationalen Partnern zu profitieren. Vor dem Hintergrund der sich wandelnden gesellschaftlichen Prozesse und im Angesicht bildungspolitischer Herausforderungen leistet die Aktion einen Beitrag zur Professionalisierung der Weiterbildung sowohl im personalen Bereich als auch im Sinn der Organisationsentwicklung.  

    Die bisherigen (individuellen) Antragsmöglichkeiten für Einzelpersonen fallen weg und werden durch (institutionelle) Antragstellungen durch Bildungseinrichtungen ersetzt. Bei der institutionellen Förderung wird es möglich sein, für Beschäftigte von Erwachsenenbildungseinrichtungen in einem Antrag mehrere Mobilitätsmaßnahmen für verschiedene Beschäftigte in einem definierten Zeitraum zu beantragen. 
    Leitaktion 2: Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren – Strategische Partnerschaften
    Strategische Partnerschaften sind transnationale Projekte, die auf den Transfer, die Entwicklung und/oder die Umsetzung von Innovation und bewährten Verfahren abzielen. Dies kann auf lokaler, regionaler, nationaler, europäischer oder auf Organisationsebene stattfinden. Strategische Partnerschaften bieten Einrichtungen, die in dem Bereich der Erwachsenenbildung im weitesten Sinne tätig sind die Möglichkeit, in transnationaler Zusammenarbeit innovative Entwicklungen u.a. im Bereich der Erwachsenenbildung voranzubringen.

    Dabei ist es sowohl möglich, das Projekt sektoral anzulegen als auch sektorübergreifend – d.h. zwei oder mehrere Sektoren betreffend (z.B. berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Hochschule, Schule, Jugend).
     
    Die ersten Antragsfristen für Projekte in 2014 sind bereits im März bzw. Ende April ausgelaufen.
    Weitere Information und Beratung bei der Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (www.na-bibb.de).

Europa für Bürgerinnen und Bürger (EfBB)

Das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ ist auch in der neuen Programmgeneration ein wichtiges Instrument, um die demokratische Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung der Union zu stärken.

Projekte, die im Rahmen von EfBB gefördert werden, sollten die Unionsbürgerschaft fördern und den Bürgerinnen und Bürgern ein Verständnis von der EU, ihrer Geschichte und ihrer Vielfalt vermitteln. In den beiden Leitaktionen „Europäisches Geschichtsbewusstsein“ (1) mit Schwerpunkt auf Themen zum 1. Weltkrieg und „Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung“ (2) steht für das Jahr 2014 ein Gesamtbudget von ca. 21 Mio. Euro zur Verfügung. Es können sowohl Projekt- als auch Strukturförderung beantragt werden.

Die Einreichfrist für den Förderbereich 1 -  Europäisches Geschichtsbewusstsein endet am 04.06.2014 für Projekte, die zwischen dem 01.08.2014 und dem 31.01.2015 beginnen.

Auch im Förderbereich 2 -  Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung enden die ersten Fristen am 04.06.2014:

Bürgerbegegnungen:
04.06.2014 für Projekte, die beginnen zwischen dem 01.07.2014 und 30.09.2015;
01.09.2014 für Projekte, die beginnen zwischen dem 01.09.2015 und 31.12.2015.

Vernetzung von Partnerstädten:
04.06.2014 für Projekte, die beginnen zwischen dem 01.07.2014 und 30.06.2015;
01.09.2014
für Projekte, die beginnen zwischen dem 01.06.2015 und 31.12.2015.

Projekte der Zivilgesellschaft:
01.09.2014 für Projekte, die beginnen zwischen: 01.09.2014 und 31.01.2015.

Aktuelle Informationen, Unterstützung bei der Antragstellung sowie regelmäßige Informationsveranstaltungen bietet die Kontaktstelle in Deutschland für das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ (KS EfBB) (www.kontaktstelle-efbb.de)

 

Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft 2014-2020

Das neue Rahmenprogramm Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft 2014-2020 führt die bisherigen Programme Daphne III, Grundrechte und Unionsbürgerschaft sowie Progress Antidiskriminierung / Geschlechtergleichstellung aus der Förderperiode 2007-2013 weiter.

Spezifische Ziele sind u.a. die Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und anderen Formen der Intoleranz, die Förderung und der Schutz der Rechte von Personen mit Behinderungen, die Förderung und Verbesserung der Wahrnehmung der sich aus der Unionsbürgerschaft ergebenden Rechte, die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, die Vorbeugung und Bekämpfung aller Formen von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen sowie der Gewalt gegen andere gefährdete Gruppen. 

Im Rahmen des Jahresarbeitsprogramms 2014 ist die Förderung von maßnahmebezogenen Finanzhilfen, Betriebskostenzuschüssen sowie öffentlichen Aufträgen geplant.

Das Programm setzt seine Ziele im Rahmen von zwei Haushaltslinien um:

  1. Haushaltslinie 33 02 01: Grundrechtsschutz und Stärkung der Bürgerteilhabe;
  2. Haushaltslinie 33 02 02: Förderung von Nichtdiskriminierung und Gleichberechtigung.

Haushaltslinie 33 02 02: Antragsfristen für maßnahmebezogene Finanzhilfen sowie Betriebskostenzuschüsse

  • Unionsbürgerschaft 2014-2020: drittes Quartal;
  • Nichtdiskriminierung 2014-2020: drittes und viertes Quartal;
  • Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, Intoleranz 2014-2020: zweites, drittes und viertes Quartal;
  • Rechte von Menschen mit Behinderungen 2014-2020: drittes und viertes Quartal
  • Geschlechtergleichstellung 2014-2020: drittes und viertes Quartal.

Antragsberechtigte sind Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich neben anderen Gruppen für die Förderung der Programmziele einsetzen, NRO, Sozialpartner auf europäischer Ebene, grenzüberschreitende Netzwerke regionaler oder lokaler Behörden, grenzüberschreitende Netzwerke von Organisationen, Gewerkschaften und Religionsgemeinschaften.

Informationen gibt es bei der Generaldirektion Justiz

http://ec.europa.eu/justice/newsroom/grants/index_en.htm#open
http://ec.europa.eu/justice/grants1/programmes-2014-2020/rec/index_en.htm

 

Europäischer Sozialfonds (ESF)

Der ESF unterstützt die EU-Mitgliedstaaten maßgeblich bei der Förderung von Beschäftigung und sozialer Eingliederung. Kennzeichnend für die künftige ESF-Förderung ist die enge Ausrichtung an der europäischen Wachstums- und Beschäftigungsstrategie "Europa 2020".

Die ESF-Konditionen in Deutschland werden im nationalen Rahmenplan bzw. den "Operationellen Programme"“ von Bund und Ländern definiert, die sich allerdings derzeit noch im Abstimmungsprozess befinden. Die Ziele werden sich aber an den Vorgaben der ESF-Verordnung orientieren, u.a. Förderung der Beschäftigung und der Mobilität der Arbeitskräfte und Investitionen in Bildung, Kompetenzen und lebenslanges Lernen.

Mindestens 20 Prozent der ESF-Mittel sollen für Maßnahmen zur sozialen Eingliederung verwendet werden, u.a. um die am meisten benachteiligten Gruppen wie zum Beispiel Migranten gezielt zu fördern.

AnsprechpartnerInnen für weitere Informationen und Antragsberatung für Projekte ab 2015 finden sich auf der Webseite des Europabüros www.cathyouthadult.org und auf www.esf.de.

2.2 Aktuelle Themen in Brüssel

Steuerbefreiung für gemeinwohlorientierte Umsätze

Vom Oktober 2013 bis Ende April 2014 rief die EU-Kommission zu einer öffentlichen Konsultation zum Thema „Überprüfung bestehender MwSt-Rechtsvorschriften zu öffentlichen Einrichtungen und Steuerbefreiungen für dem Gemeinwohl dienende Tätigkeiten auf. Zweck der Konsultation war es laut Kommission, einschlägige Argumente und Informationen von Interessengruppen zu sammeln, um die Kommission bei ihren Überlegungen in diesem Bereich zu unterstützen. Eine Änderung der MwSt-Vorschriften könnte auch zu einer Belastung von öffentlichen Trägern der Erwachsenenbildung führen, die bislang steuerbereit sind. Sowohl die European Association for the Education of Adults (EAEA) als auch die European Civil Society Platform on Lifelong Learning (EUCIS LLL) haben sich auch im Sinne der KEB an dieser Konsultation beteiligt. Das Europabüro wird die weitere Entwicklung in den kommenden Monaten beobachten und an die Träger spiegeln.

2.3 Weitere Nachrichten

Fachtagung Europäische Bildungspolitik am 9. und 10. September 2014 in Brüssel

Die o.g. Auftaktveranstaltung für die neue Legislaturperiode des Europäischen Parlaments soll dazu genutzt werden, interessierten Trägern der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung Informationen zur EU-Politik in den Bereichen Jugend und Bildung neben den Programmen „Erasmus+ Jugend in Aktion“ und „Erasmus+ Grundtvig“ zu vermitteln und Engagement- und Fördermöglichkeiten zu erörtern. Eine Einladung dazu erfolgt in Kürze.   


Brüssel-Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit

Am 9. September 2014 lädt das Europabüro gemeinsam mit der Kommission der Europäischen Bischofskonferenzen (COMECE), Don Bosco International, der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend (aej), der Kommission Kirche und Gesellschaft der Konferenz der Europäischen Kirchen (CEC) sowie dem Ökumenischen Jugendrat in Europa (EYCE) zu einer abendlichen Debatte nach Brüssel ein. Zum Thema „ECO-JUSTICE: Der Beitrag der jungen Generation zur Nachhaltigkeit“ sollen politische EntscheidungsträgerInnen insbesondere mit religiös orientierten Jugendorganisationen ins Gespräch kommen. Eine Einladung an die Träger in Deutschland folgt bis zur Sommerpause.

Initiativen zur Europawahl

Als Vertreter der “Initiative Christen für Europa” (IXE) stellte das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) am 2. April 2014 im Europäischen Parlament gemeinsam mit den Semaines Sociales de France und anderen katholischen Laienvertretern anlässlich der Europawahlen die mehrsprachige Internetseite “The Europe Experience” vor. In sieben Sprachen betrachtet die Seite fünf Politikfelder aus der Perspektive der Christlichen Soziallehre und dokumentiert mit konkreten politischen Forderungen den Beitrag christlicher Organisationen zur Gestaltung der Europapolitik. Die User können politische Forderungen europaweit diskutieren und ihre Kandidaten vor der Wahl damit konfrontieren. Das Europabüro koordinierte die Abfrage von Beiträge katholischer Träger aus Deutschland stand in engem Austausch mit den Projektleitern. www.theeuropeexperience.eu

Das Europabüro stellt zudem auf seiner eigenen Webseite unterschiedliche Initiativen katholischer Träger aus Deutschland vor, die sich mit der anstehenden Europawahl beschäftigen.

Europäische Sonntagsallianz

Am 21. Januar 2014 fand im EU-Parlament die zweite Konferenz der Europäischen Sonntagsallianz für einen freien Sonntag statt. Das Europabüro begleitet diese europäische Initiative, die auch von zahlreichen Organisationen aus Deutschland getragen wird. Vor mehr als 120 Teilnehmenden konnte die BDKJ-Bundesvorsitzende, Lisi Maier, Gespräche mit Gewerkschaftler/-innen und Verbandler/-innen aus ganz Europa führen. Auf dem Podium hat sie deutlich gemacht: es braucht einen freien Sonntag zur kollektiven Unterbrechung, der die Freiheit von einer rein ökonomischen Lebensweise verkörpert und auch jungen Menschen echte Auszeiten von Schule, Arbeit und Studium ermöglicht. Weitere Informationen unter

http://www.europeansundayalliance.eu


Sternsingerempfang im EU-Parlament

Sternsinger aus Deutschland, Österreich, Italien, Ungarn, Rumänien und Serbien überbrachten ihre Segenswünsche am 7. Januar 2014 auch an das Europäische Parlament in Brüssel, wo sie von Parlamentspräsident Martin Schulz empfangen wurden. Das Europabüro begleitete die königlichen Würdenträger auf ihrem Besuch. Parlamentspräsident Schulz postete danach auf seiner Facebook-Seite: "Die Wünsche der Sternsinger, nämlich mehr gegen Armut, vor allem von Kindern sowie mehr für Flüchtlinge dieser Welt, etwa aus Syrien, zu tun, werden hier im Parlament nicht ungehört verhallen."

http://web28.aksb1.proadnet.de/content/view/753/9/lang,german/


 Bitte um Informationen

Das Europabüro bittet alle angeschlossenen Träger um Informationen über ihre Aktivitäten in Bezug auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit, internationale Partnerschaften und Aktionen mit Bezug zu Europa.

Kontaktdaten und Ansprechpartnerinnen

Judith Wind (Leiterin des Europabüros)

Europabüro für Katholische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung

19, Square de Meeûs• B-1050 Brüssel

Tel. 0032 2 274 1425 oder Tel. Deutschland 0228-38 75 94 31 (mit Rufumleitung)

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.cathyouthadult.org.